Archiv der Kategorie: DATEV Blitzlicht

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Mandanteninformation – Juni 2021 als PDF – hier klicken

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus umsatzsteuerlichen Versandhandelsumsätzen werden zum 01.07.2021 sog. Fernverkäufe. An die Stelle der nationalen Lieferschwellen tritt eine europaweit einheitliche Geringfügigkeitsschwelle von 10.000 Euro. Unternehmer können ihre im EU-Ausland steuerpflichtigen Fernverkäufe über den sog. One-Stop-Shop melden.

Die Ermittlung der Kosten für die private Nutzung eines dem Arbeitnehmer vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Pkw bereitet immer wieder Schwierigkeiten. Zwar sieht das Gesetz eine grundsätzlich einfache Regelung für die Bewertung vor, aber danach sind Besonderheiten und Ausnahmen zu berücksichtigen.

Viele Menschen kennen und benutzen Gutscheinbücher. Ob die Erlöse aus dem Verkauf von Gutscheinbüchern dem Regelumsatzsteuersatz unterliegen, hatte das Finanzgericht Münster zu entscheiden.

Es klingt im ersten Moment seltsam, dennoch hatte das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen zu entscheiden, ob ein Sturz auf dem Weg ins Homeoffice gesetzlich unfallversichert ist.

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Mandanteninformation – Mai 2021 als PDF – hier klicken

Sehr geehrte Damen und Herren,
mit dem Gesetz zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und
zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften wurden die Regelungen zu
Sachbezügen verschärft. Das Bundesfinanzministerium bezieht in einem
Schreiben umfangreich Stellung zur Abgrenzung zwischen Geldleistung und
Sachbezug und zeigt anhand von verschiedenen Beispielen auf, welche Leistungen
und Gutscheine bzw. Geldkarten als Sachbezug und welche als Geldleistung
zu qualifizieren sind.
Die Finanzgerichte haben sich immer wieder mit Fragen zu erzeugtem Strom
durch Photovoltaikanlagen zu beschäftigen. So hatte das Finanzgericht Niedersachsen
über die Frage zu entscheiden, ob Strom, den der Vermieter über
eine Photovoltaikanlage erzeugt und an die Mieter liefert, umsatzsteuerlich
als Nebenleistung der Vermietung anzusehen ist.
Auch im Zusammenhang mit Betriebsprüfungen treten immer wieder neue
Fragestellungen auf. Das Finanzgericht Düsseldorf entschied kürzlich darüber,
ob eine Schlussbesprechung bei einer Betriebsprüfung die persönliche
Anwesenheit der Teilnehmer erfordert.

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Mandanteninformation – April 2021 als PDF – hier klicken

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte beachten Sie, dass der zeitliche Aufschub für die Umrüstung elektronischer Kassen auf TSE (zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung) endet. Die Nichtbeanstandungsregelung der Länder läuft grundsätzlich zum 31.03.2021 aus. Grundsätzlich deshalb, da nach einer erstmaligen Fristverlängerung bis zum 30.09.2020 die zweite Fristverlängerung zum 31.03.2021 ausläuft.

Die Finanzverwaltung ändert ihre Auffassung zur Nutzungsdauer von Computern und Software. Die bisher für eine steuerliche Absetzung anzusetzende Nutzungsdauer von drei Jahren kann demzufolge mit einem Jahr angenommen werden und findet erstmals Anwendung in Gewinnermittlungen für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2020 enden.

Die Corona-Krise erfasst weiterhin viele Bereiche, wie zum Beispiel die Besteuerung von Mieteinkünften beim Ausbleiben von Mieteinnahmen. Die Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen hat daher erläutert, wie zu verfahren ist, wenn bei einem Vermietungsobjekt die Miete in einer finanziellen Notsituation aufgrund der Corona-Krise ganz oder teilweise erlassen wird.

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Mandanteninformation – März 2021 als PDF – hier klicken

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Einkommensteuer gibt es erwartungsgemäß immer viele Fragen. Geht es doch darum, die Besteuerung des Verdienstes gering zu halten. Daher finden Sie auch in dieser Monatsinformation interessante Urteile und Beiträge zur Einkommensteuer.

Im Zusammenhang mit Kapitalgesellschaften, wie der GmbH, sind verdeckte Gewinnausschüttungen ein dauerhaftes Thema und die Finanzgerichte haben häufig Fragen dazu zu klären. Wie aktuell das Finanzgericht Schleswig-Holstein, das zu der Frage Stellung genommen hat, ob eine nicht angemessene Verzinsung eines Gesellschafterdarlehens eine verdeckte Gewinnausschüttung darstellen kann.

Mit Wirkung zum 31.12.2020 endete endgültig auch die Übergangsphase nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU. Das Bundesfinanzministerium hat mit einem Schreiben u. a. zu den umsatzsteuerlichen Konsequenzen des Brexit Stellung genommen.

Das Homeoffice kam für viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber überraschend und schnell. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat FAQs für das Homeoffice während der Corona-Pandemie zusammengestellt, worin es auch auf die neue Corona-Arbeitsschutzverordnung eingeht.

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Mandanteninformation – Februar 2021 als PDF – hier klicken

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Corona-Pandemie und die damit verbundene Schließung von Schulen
und Kitas bringt viele berufstätige Eltern in eine schwierige Situation. Der

Bundesrat hat deshalb ein Gesetz gebilligt, mit dem der Anspruch auf Kin-
derkrankengeld 2021 erweitert werden soll.

Kosten für Hausnotrufsysteme können nach Ansicht des Sächsischen Finanz-
gerichts steuerlich geltend gemacht werden, obwohl die Dienstleistung nicht

im Haushalt der Betroffenen erfolgt. Daneben sei in der kalten Jahreszeit
auch auf die steuerliche Geltendmachung der Kosten für einen Winterdienst
hingewiesen.

Ein weiterer Schwerpunkt dieser Monatsinformation liegt bei der Erbschaft-
steuer. Das Berliner Testament und dessen Auswirkung auf die Erbschaft-
steuer oder dass der Abriss wegen Gebäudemängeln die Erbschaftsteuerbe-
freiung für das Familienheim entfallen lassen kann, sind wissenswerte Infor-
mationen für Erben.

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Mandanteninformation – Januar 2021 als PDF – hier klicken

Sehr geehrte Damen und Herren,
fast das gesamte Jahr über haben die Corona-Krise und die damit verbundenen
(steuer-)rechtlichen Änderungen die Berichterstattung geprägt. Es verwundert
daher nicht, dass zum Jahresende und darüber hinaus die Maßnahmen
zur Bewältigung der Corona-Krise und die häufig dadurch bedingten
steuerlichen Änderungen zum Jahreswechsel einen Schwerpunkt dieser
Monatsinformation bilden.
Ein Großteil der Beiträge beschäftigt sich mit wichtigen steuerlichen Regelungen.
Diese betreffen u. a. die Umsatzsteuersätze ab 2021, die Abschaffung
des Solidaritätszuschlags, die Anhebung der Entfernungspauschale, die
Einführung einer Homeoffice-Pauschale, die Erhöhung der Übungsleiterund
der Ehrenamtspauschale sowie das Zweite Familienentlastungsgesetz.
Durch das Fortbestehen der Pandemie wurden verschiedene Fristen der
steuerlichen Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Krise verlängert, wie beispielsweise
bei den Zuschüssen der Arbeitgeber zum Kurzarbeitergeld und
dem sog. Corona-Bonus für Arbeitnehmer.

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Mandanteninformation – Dezember 2020 als PDF – hier klicken

Sehr geehrte Damen und Herren,
der Bundesfinanzhof hat einige interessante Entscheidungen in der jüngsten
Vergangenheit getroffen. So beispielsweise zu Sponsoringaufwendungen als
Betriebsausgaben eines Freiberuflers zur Förderung von Personen oder Organisationen
in sportlichen, kulturellen oder ähnlichen gesellschaftlichen Bereichen.
Oder zu einer möglichen Rückforderung von Kindergeld, wenn Bezieher
von Kindergeld nicht über einen Ausbildungsabbruch informieren.
Zudem hat der Finanzausschuss im Bundestag das zweite Familienentlastungsgesetz
beschlossen und dabei den steuerlichen Grundfreibetrag für
2021 im Vergleich zum ursprünglichen Regierungsentwurf nochmals angehoben.
Außerdem steigt das Kindergeld ab 2021 um 15 Euro im Monat.
Lesen Sie unter anderem auch, dass sich der Bundesrat für die Anerkennung
von Aufwendungen für Tätigkeiten im Home-Office einsetzt. Dies geht aus
der von der Bundesregierung vorgelegten Stellungnahme der Länder zum
Entwurf des Jahressteuergesetzes 2020 hervor.

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Mandanteninformation – November 2020 als PDF – hier klicken

Sehr geehrte Damen und Herren,
mit dem Jahressteuergesetz 2020 sollen neue Anreize für das Ehrenamt gesetzt
und Vereinfachungen erreicht werden. Durch eine Erhöhung des Freibetrags für
Übungsleiter auf 3.000 Euro und eine Anhebung der Ehrenamtspauschale auf
840 Euro soll der Einsatz ehrenamtlich Tätiger gewürdigt werden.
Zudem soll ab 2021 die Pendlerpauschale ab dem 21. Entfernungskilometer
von 30 auf 35 Cent steigen, von 2024 an noch weiter auf 38 Cent pro Kilometer.
Geringverdiener sollen eine sog. Mobilitätsprämie bekommen.
Der Bundesrat hat die Verlängerung der zehnjährigen Steuerbefreiung für
Elektrofahrzeuge gebilligt. Reine Elektrofahrzeuge, die in der Zeit vom 18. Mai
2011 bis 31. Dezember 2025 erstmals zugelassen wurden bzw. werden, sind damit
weiterhin von der Kfz-Steuer befreit.
Lesen Sie außerdem über steuerliche Auswirkung beim Arbeiten im Ausland,
warum Vermieter haushaltsnahe Dienstleistungen nur mit Nachweis geltend
machen können und über die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer
beim Grundstückserwerb.

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Mandanteninformation – Oktober 2020 als PDF – hier klicken

Sehr geehrte Damen und Herren,
wer kennt es nicht? Eine Fliese im Badezimmer muss ersetzt werden, die
Dachrinne wurde schon länger nicht mehr gereinigt, die Waschmaschine
streikt. Derartige sog. Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen,
die im Haushalt des Steuerpflichtigen vorgenommen werden, können
unter engen Voraussetzungen den Einkommensteuerbetrag um bis zu
1.200 Euro senken.
Das Bundeszentralamt für Steuern ist derzeit verstärkt mit Anträgen auf
Vergabe einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer beschäftigt. Beachten Sie
bitte, dass die besagte Vergabe ausschließlich auf schriftlichen Antrag erfolgt.
Wegen unangemessen hoher Geschäftsführerbezüge kann einer gGmbH die
Gemeinnützigkeit versagt werden. Die zuständigen Richter begründeten ihre
Entscheidung im konkreten Fall mit einem sog. Fremdvergleich.
Die Corona-Krise beschäftigt zunehmend die Gerichte. In einem bereits
rechtskräftigen Urteil zu sog. Corona-Entschädigungsklagen wurde die Klage
eines Gastronomen abgewiesen, der vom Land Niedersachsen Entschädigung
für Umsatzverluste beanspruchte.